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IGP - Vieitigkeits Prüfung für Gebrauchshunde (VPG)

 

Zum Bereich der Vielseitigkeitsprüfung gehören:

                     Fährte              Unterordnung                   Schutzdienst

 


 

FÄHRTENARBEIT IGP Teil A / Fährtenhund Prüfung (FPr) 1, 2, 3 die IFH 1 & 2 und  die IGP FH

 

 

 

 

 

 

 

Der Geruchssinn eines Hundes ist etwa 1000-mal empfindlicher als der des Menschen. Also warum nicht Ausbilden!? Die Größe oder das Alter von Hund und Hundeführer sind hierbei egal. Der Hund sucht bei der FÄHRTENARBEIT IGP Teil A eine Bodenverletzung die zuvor der Hundeführer bzw. Fährtenleger durch das gehen über einen geeigneten Boden, verursacht hat. Es werden Gegenstände ausgelegt die das Suchergebnis bestätigen sollen. Danach wird an einer dem Ausbildungstand des Hundes angepasste Leine (Prüfungslänge10m) abgesucht bis alle Gegenstände verwiesen wurden. Der Hund sollte diese in Sitz, Platz oder Steh anzeigen! Die Fährten sind zwischen 300 - 600 Schritten lang und mindestens 2-3 Gegenständen auf der Fährte. Fährtenarbeit ist Fleißarbeit! Das Legen von Fährten bedarf einziges an Zeit, jedoch wird diese aufgewogen durch eine sehr ruhige und ausgeglichene Arbeit mit dem Hund. Wer nicht Wetterscheu ist und sich Intensive mit der Nasenarbeit eines Hundes auseinandersetzen möchte für den ist der IGP Teil A ein guter Einstig in das enorme Leistungsvermögen einer Hundenase.

 IGP 1 Abteilung A (FPr 1): 300 Schritte (Eigenfährte), 2 eigene Gegenstände

 

IGP 2 Abteilung A (FPr 2): 400 Schritte , 2 Gegenstände

 

IGP 3 Abteilung A (FPr 3): 600 Schritte , 3 Gegenstände

 

Fährtenhund-Prüfung 1 (IFH 1): 1200 Schritte, 4 Gegenstände

 

Fährtenhund-Prüfung 2 (IFH 2): 1800 Schritte, 7 Gegenstände

 

IGP-FH:  Fährtenhund-Prüfung 2 (IFH 2) an zwei auf einander folgenden Tagen

 


 

Unterordnung IGP Teil B (UPr 1-3)

 

 

Ist das A und O der Hundeausbildung! Zur IGP Unterordnung gehören , die Übungen: Leinenführigkeit und Unbefangenheit, Freifolge, Sitzübung aus der Bewegung und das Ablegen (in höheren Klassen „Stehen“) aus der Bewegung in Verbindung mit Herankommen (Abrufen ins Vorsitz), das Bringen eines Gegenstandes (apportieren) auf ebener Erde und im Sprung über eine Hürde, zusätzlich über eine Kletterwand, das Voraussenden mit Hinlegen, das Ablegen unter Ablenkung sowie die Überprüfung der Schuss-festigkeit.

 


 

 

IGP Teil C (SPr 1-3)

 

 

 

 

 

 

 

 

Der "Schutzdienst" verlangt guten Gehorsam unter Belastung verlangt guten Gehorsam unter Belastung: Gerade in diesem Übungsteil wird der Hund sehr stark belastet, da er aus Reizsituationen sofort wieder zurück in das gehorsame Verhalten gerufen wird. Der Polizeihunde arbeit angelehnt und schematisch ausgeführten Übungen, stellen hohe Anforderungen an die Triebveranlagung, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit (TSB) des Hundes, was bei Prüfungen auch mit bewertet wird. Die Übungen: bestehen aus Streife nach dem Helfer (Revieren), Stellen und Verbellen, einen Fluchtversuch des Helfers selbständig vereiteln. Überfall auf den Hund, abwehren und den Helfer erneut Stellen. Einen Angriff auf den Hund aus der Bewegung stoppen und den Transport des Helfers durch den Hundeführer zum Leistungsrichter bewachen. Aufgebaut auf dem Rudelverhalten eines Hundes, sich im Rahmen seiner Möglichkeiten einzubringen. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbarem Gehorsam gehören zu den Voraussetzungen die ein Hund in dieser Disziplin mitbringen sollte. Ein Hund, der die Hörzeichen des Hundeführers nicht befolgt, kann hier absolut nicht bestehen.

Schutzhunde (IGP-Hunde) sollten immer als Sportpartner gesehen werden, die lediglich lernen ihre Beute (Schutzärmel = Spielzeug) festzuhalten. Hunde Besitzer die ihre (armen) Hunde scharf machen wollen oder ihr Ego aufbauen möchten, sind in diesen und in jeden anderen Sport mit Tieren, fehl am Platz. Gerade hier sollte Spaß und Freude bei Mensch UND Hund immer Vorrang haben.